Komatsu Maschinen - Technische Daten, Datenblätter, Werte und Preise

Komatsu oder Komatsu Ltd. wurde 1921 in der Stadt Komatsu (wörtlich übersetzt: "Kiefer") gegründet. Zunächst produzierte das Unternehmen Pressen wie beispielsweise die 450-Tonnen-Blechpresse, welche 1924 die erste von Komatsu gebaute Presse war. Sieben Jahre später, 1931, produzierte Komatsu den ersten japanischen Raupentraktor. Während des Zweiten Weltkriegs stellte Komatsu zudem Militärmaschinen wie Bulldozer, Panzer oder Haubitzen her. Im Dezember 1968 erreichten Komatsu-Schneefahrzeuge den Südpol.

Im Laufe der Jahre hat sich Komatsu zu einem weltweit führenden Unternehmen für Baumaschinen entwickelt. Das Unternehmen hat heute seinen Hauptsitz in Tokio, Japan und beschäftigt rund 47.000 Mitarbeiter. 2017 ist Komatsu ist der weltweit zweitgrößte Hersteller von Bergbau- und Baumaschinen mit rund 19 Mrd. Dollar Umsatz (nach Caterpillar - 27 Mrd. Dollar). In Asien hat Komatsu jedoch größere Marktanteile als "Cat".

Komatsu bietet nach eigenen Angaben "hervorragende Bau-, Bergbau-, Forst-, Militär- und Versorgungseinrichtungen in Bezug auf Qualität und Technologie". Die Marktabdeckung umfasst eine breite Palette von Maschinen; von Baggern bis zu Planierraupen. Zu den wichtigsten Meilensteinen in der jüngeren Geschichte von Komatsu gehören die Entwicklungen von KOMTRAX ("Komatsu Machine Tracking System") im Jahr 1998 , AHS (Autonomous Haulage System) 2008, die Einführung der ersten autonomen / fahrerlosen Muldenkipper der Welt sowie die Entwicklung von iMC (Intelligent Machine Control).

KOMTRAX™  "verfolgt" elektronisch, wo sich die Maschinen befinden, wie viel und wie beansprucht sie arbeiten und speichert die Daten der Maschinenstatus zur späteren Analyse und Optimierung.

iMC ist eine neue GPS-Technologie, die mit der Einführung des Planierroboters D61EXi/PXi-23 "Intelligent Machine Control" auf der Bauma 2013 in München erstmalig auf die Märkte kam. iMC ist derzeit auf verschiedensten Baggern und Planierraupen verfügbar: PC210LCi-10, PC210LCi-11, D37EXi/PXi-23 sowie der Rest der iMC Bulldozer-Serie (11 weitere Modelle). Der treibende Beweggrund hinter der Entwicklung des iMC ist die die Steigerung der Produktivität und Effizient von Kunden auf der Baustelle. Komatsu ist das erste Unternehmen, das dieses Projekt entwickelt und es zu einer exklusiven Technologie gemacht hat. Die Technologie funktioniert im Groben wie folgt: Die "intelligente" Maschine mit GPS-Antenne und Empfänger sendet und empfängt ein GNSS-Signal von mehreren Satelliten mit dem Ziel der präzisen Lokalisierung / Ortung. Dann wird es in eine "kompatible" bzw lesbare Koordinate umgewandelt und mit dem 3D-Modell (CAD) der Baustelle an der Basisstation abgeglichen. Diese kombinierten Daten senden die "korrigierten" Informationen mittels eines Funksignals an die Maschine zurück. Dieses Verfahren ermöglicht es "der Maschine", die spezifischen (z.B. Neigungs-) Einstellungen der  Schaufel (Semi-Auto Tilt Bucket) automatisch in die richtige Position (verglichen mit dem 3D-Modell des Projekts) vorzuverlegen. Darüber hinaus werden dem Bediener Schnitt- / Füllwerte angezeigt. Der Operator kann nun noch manuelle Korrekturen (z.B. heben oder senken) vornehmen, oder die automatische Hydraulikschnittstelle die Arbeit machen lassen. Auf diese Weise wird z.B. die Schaufel im korrekten Winkeln am Hang angelegt. Die Vorteile liegen lt. Hersteller im Bereich verbesserter Kraftstoffeffizienz, niedrigerer Betriebskosten der Baumaschine, verbesserter Leistung des Bedieners oder auch besserer Materialausbeuten. Laut Angaben der Komatsu America Corp. bietet PC210LCi-11 eine bis zu 63-prozentige Verbesserung der Aushubleistung gegenüber einem Standard-PC210LC-11. Europäische Kundenstimmen sagen, dass sich ihre Produktivität um rund 30% verbessert habe.

Komatsu Europe hat die neuesten Modellzuwächse kürzlich auf der Intermat 2018 in Paris vorgestellt: Neue Baggerlader (einschließlich WB93R-5 und WB93R-8), Bagger PC1250-11, WA380-8 sowie WA480-8 Radlader, HB215LC-3 Hybridbagger, PW148 -11 und PW180-11 Mobilbagger, PC80MR-5 Minibagger sowie 5 weitere Maschinen.

Die meisten Modelle sind mit Motoren ausgestattet die dem EU-Standard IV entsprechen und den neuesten Emissionsvorschriften entsprechen. Alle Komatsu-Maschinen bieten ein verhältnismäßig komfortables Arbeitsumfeld sowie robustes Design für die Sicherheit der Besatzung. Die Maschinen erfüllen in der Regel alle Anforderungen für eine einfache Wartung - Ausfallzeiten könnten somit vergleichsweise gering sein.

Produkte von Komatsu

Bagger - allgemein - stellen die Flaggschiffe in der "Flotte" des japanischen Baumaschinenherstellers Komatsu. Die Produktion von Hydraulikbaggern begann bereits im Jahr 1968. Nach Jahrzehnten der Verbesserungen und Upgrades, gehören Komatsu-Bagger zu den meistverkauften ihrer Klasse. Im Jahr 2008 führte Komatsu den ersten innovativen Hybridhydraulikbagger PC200-8E0 ein. Das Hybridmodell verbraucht im Durchschnitt 35% - 40% weniger Kraftstoff als das Standardmodell PC200-8 und spart so große Mengen an Emissionen - und Kosten (gemäß einer Amortisationsrechnung - Kaufpreise von Hybridbaggern liegen in der Regel über "regulären" Baggern). Der japanische Hersteller bietet eine breite Palette von Raupenbaggern an, die auch für die härtesten Anwendungen geeignet sind. Auch wenn einige Modelle groß und schwer sind, wie der PC8000-6 (bis zu 777 Tonnen!), sind alle Modelle laut Hersteller "umweltfreundlich". Diese Komatsumaschinen eignen sich für ein breites Spektrum: Von Landaushubarbeiten, Tiefbau über den Rohrvortrieb bis hin zum Bergbau. Viele Modelle, wie der PC1250-11, verfügen über den neu entwickelten SAA6D170E-7-Motor, der EU-Stadium V-fähig ist. Aktuelle Raupenbagger reichen gemäß ihrer Größenordnung von 8 t (Komatsu PC80MR-3) bis zu 777 t (PC8000-6). Maschinen können nach Gewicht in Midi-Crawler (PC88MR-8), Standard-Größe (PC170LC-10) und große Mining-Crawler (PC4000-11) unterteilt werden. Es gibt in der Produktpalette von Komatsu zudem spezielle Arten von Baggern, wie zum Beispiel die Hybrid-Crawler (HB215LC-3) oder Crawler mit intelligenter Maschinensteuerung (PC210LCi-10).

Komatsu PC78US-8 Raupenbagger

Radlader sind Maschinen, die vor allem zum Transport großer Materialmengen (wie Erde, Sand, Schnee, Asphalt, Stein, Kies) von einem Ort zum anderen eingesetzt werden. Der erste Komatsu-Lader (zu dieser Zeit "Pay Loader" genannt) war der JH30B - ein Radlader mit Allradantrieb aus dem Baujahr 1965. Er bot 1 m³ Schaufelkapazität und galt dank der Kombination aus effizientem Grabvermögen und günstigem Preis dieses Modell als äußerst populär. In Japan stieg der Umsatz rasch an und platzierte Komatsu ganz oben auf dem Radlader-Markt. In den folgenden Jahren brachte Komatsu weitere Modelle mit unterschiedlichen Nutzlasten und Kapazitäten auf den Markt, beispielsweise den JH60, JH65C, JH90E, JH80B oder den W90 (1976). Mit der letztgenannte Maschine wurde die Herstellung von Radladern der Serie JH und 500 eingestellt. Damit begann mit der Produktion der für den Export bestimmten W-Serie. Der W90 wurde konkret für tropische und verlassene Gebiete konzipiert. 1981 stellte Komatsu seine bekannteste und erfolgreichste Serie vor - die WA-Serie.

Begonnen hat alles mit dem Flaggschiff der WA-Serie, dem WA30-1 (0,34 m³ Schaufel). Komatsu folgte 1984 mit der Veröffentlichung des WA40-1 - einer Allzweckmaschine für Maschinenbau, Bauwesen, Gas, Landschaftsbau usw. Dann begann Komatsu mit der Herstellung immer größerer Radlader, da auch die Anforderungen an sie immer größer wurden. Das Ergebnis waren die Modelle WA200-1 (1984), WA 350-1 (1984), WA 800-1 (1985). 1993 wurde die WA-3-Serie mit der Einführung des WA100-3 eingeführt. 1998 brachte Komatsu mit dem WA600-3 (6 m³ Schaufel, 327 kW Motor) und WA800-3 (11 m³ Eimer, 603 kW) die ersten Versionen von WA600 und WA800 zum ersten Mal seit 12 Jahren auf den Markt. Mit der Veröffentlichung des WA470-5 Galeo im Jahr 2001 erhielten alle Radlader standardmäßig das KOMTRAX-System. Dieses Modell erreichte in Bezug auf Emissionen die Stufe II-Regulierung von Japan / USA / EU und reduzierte den Geräuschpegel gegenüber den Vorgängermodellen mit 4 m³ Schaufelkapazität erheblich. Der WA320-6 (2008) bot erstmals hydrostatische Übertragung, Schneemodus zur Schneeräumung, ROPS / FOPS-Kabine mit verbesserter Sicht und 3 m³ Schaufelvolumen. Im Jahr 2010 brachte Komatsu die verbesserte Version des weltweit größten mechanischen Radladers WA1200-6 auf den Markt. Die technischen Daten sind: 20 m³ Schaufelvolumen, 210 Tonnen Gewicht, 18,3 m Länge x 5,8 m Breite x 7 m Höhe, 19,3 km/h Fahrgeschwindigkeit und Komatsu SSDA16V160E2-Motor mit einer Leistung von 1.411 kW. Im Jahr 2012 brachte Komatsu die WHA-7-Serie auf den Markt, die die Emissionsvorschriften der Stufe III erfüllt. Dazu gehören die Modelle WA500-7 (5,6 m³ Schaufel), WA380-7 (3,2 m³) oder WA470-7 (4,2 m³). In 2016 und 2017 brachte Komatsu die neueste Serie WA-8 auf den Markt.

Komatsu WA320-8 Radlader

Die Minibagger von Komatsu sind zwar kleiner als die Raupenbagger, verfügen jedoch über einige Funktionen und Vorteile: kompakte Abmessungen und geringes Gewicht für den Einsatz in besonders und engen Räumen, bedienerfreundliche Umgebung (komfortable und ergonomische Kabine) , einfache Wartung, KOMTRAX™ Trackingsystem. Die Minibagger reichen von 1 bis 5,3 Tonnen (PC09-1 - PC55MR-5). Sie werden für eine Vielzahl von Arbeiten verwendet, einschließlich Rohrverlegung, architektonisches Fundament, Abbrucharbeiten, Aushubarbeiten, Forstwirtschaft, Straßenbau und Schneeräumung. Der allererste Komatsu-Minibagger ist der 1976 gebaute PC02. Er ist auch das erste Modell der PC-Serie, das nach dem Ende der Partnerschaft zwischen Komatsu und Bucyrus auf den Markt gebracht wurde. Der größte Unterschied zu herkömmlichen Hydraulikbaggern ist die Anpassung des Auslegerschiebersystems und des Auslegerschwingungssystems mit Seitengrabung. Das Gewicht des PC02 betrug 2.500 kg und die Schaufelkapazität lag zwischen 0,05 und 0,13 m³. Nach der Einführung der kompletten PC-Serie im Jahr 1980 wurde der Name dieses Modells in PC20 geändert. Komatsu brachte in den folgenden Jahren weitere Minimal-Rear-Swing-Modelle auf den Markt, wie den PC50UU-1 (1987), PC01 (1990), PC45 Avance® (1990), PC50UU-2 (1992), PC78US GALEO (2001) und einige Serien - MR -2 Serie (2003), MR-3 Serie (2007), MR-5 Serie (2017).

Komatsu PC02-1 Minibagger

Kompaktlader eignen sich vor allem zum Laden in kleinen Bereichen. Sie unterscheiden sich von Radladern normaler Größe, da die Richtung ihrer Reifen festgelegt ist. Einige Kompaktlader haben einen Raupenantrieb anstelle von Reifen wie der Komatsu CK20-1, CK30-1 und CK35-1. Sie werden aufgrund ihrer kompakten Maße hauptsächlich zum Be- und Entladen von Material verwendet. Sie können jedoch auch für verschiedene Anwendungen wie Viehhaltung, Gartenbau und Tiefbau eingesetzt werden. Darüber hinaus kann der Löffel durch eine Gabel ersetzt werden, wodurch der Kompaktlader für den Materialumschlag angepasst wird. Der Komatsu SK04 (1997-1999) gehört aufgrund seines Gewichts von 1.520 kg und 0,16 m³ Schaufelvolumen zu den kleinsten Kompaktladern. Der SK04 wird von einem Perkins 103-10-Dieselmotor mit einer Leistung von 15,1 kW (20,3 PS) angetrieben. Aufgrund seiner kleinen und kompakten Größe ist dieses Modell ideal geeignet für Arbeiten in eingeschränkten Arbeitsbereichen, wo der Platz begrenzt ist. Der SK07 ist ein größeres Modell als der SK04. Er hat ein Schaufelvolumen von 0,36 m³ und einen Yanmar 4TN84-Dieselmotor mit einer Leistung von 29 kW (38,9 PS). Sein Gewicht beträgt 2.360 kg und er kann 10 km/h fahren.

Der SK510-5 (im Jahr 2010 eingeführt) bietet neue Innovationen wie hydraulische Servo-Bedienelemente aus PPC, eine kippbare Kabine für umfassende und einfache Wartung und Rundumsicht. Sein Schaufelvolumen beträgt 0,23 m³, das Betriebsgewicht liegt bei 1.860 kg, die Ausbruchskraft bei 1.245 daN und die Motorleistung bei 23,9 kW (32,1 PS). Der SK714-5 ist ein vielseitiges Modell mit einer Schaufelkapazität von 0,35 m³, einer Ausbrechkraft von 1716 daN und einer Motorleistung von 34,9 kW (46,8 PS). Komatsu SK714-5 ist größer als der SK510-5 und wiegt 2.530 kg. Der brandneue Komatsu SK815-5 (2018) verfügt über ein Zwei-Gang-Getriebe. Die erste Geschwindigkeit wird zum Graben oder Klettern verwendet, während die zweite Geschwindigkeit (16 km / h) für einen schnelleren Transport auf der Baustelle verwendet wird. Der SK815-5 bietet eine Schaufelkapazität von 0,4 m³, eine Ausbruchskraft von 1.716 daN und eine Motorleistung von 36,2 kW (48,5 PS). Das neueste und größte Modell (2018) ist der Komatsu SK820-5. Dieses Modell kann mit vielen Anbaugeräten betrieben werden, wodurch seine Vielseitigkeit erweitert wird. Die Steuerung aller Funktionen wird durch Joysticks und ein Proportionalpedal sichergestellt. Der Komatsu SK820-5 ist ein 3 Tonnen schweres Modell mit 0,4 m³ Schaufelvolumen und 1.867 daN Ausbruchskraft. Der Antrieb wird durch einen Komatsu S4D84E-6BMFD-Motor mit 36,2 kW (48,5 PS) sichergestellt.

Komatsu SK714-5 Kompaktlader

Der Beginn der Staplerfertigung in Japan begann 1953 (1987 in den USA). Komatsu hat auf jahrelanger Erfahrung in der Herstellung von Baumaschinen und vielseitiger Gabelstapler aufgebaut. Komatsu-Produkte sind wie üblich detailgetreu gestaltet; Selbst die Dieselmotoren sind gebranded. Komatsu stellt zudem unter Beweis, dass Gabelstapler mit Verbrennungsmotor auch in außergewöhnlichen Situationen eingesetzt werden können, wenn bestimmte Anbaugeräte verwendet werden. Auf diese Weise verwandelt sich der Dieselstapler in einen nützlichen Helfer, der auch mit nicht standardmäßigen Materialien wie Holz, Zellstoff oder Recyclingpapier umgehen kann. Dieselstapler sind bei Komatsu in folgenden Baureihen erhältlich: FH, CX50, DX50 und EX50. Die zwei größten Modelle sind der Komatsu FD200-7 und FD250-7. Diese verfügen beispielsweise über verhältnismäßig effiziente Komatsu SAA6D107E-1-Motoren (173 PS bzw. 221 PS, 6 Zylinder, 6,7 Liter Hubraum), eine Nennkapazität von 20000 / 25000 kg, komfortable Fahrerhausdesigns sowie KOPS und KOMTRAX™ Systemen u.v.m..

Komatsu FD 25 T 14 Dieselstapler

Raupenbagger scheinen zwar beliebter zu sein als Bagger mit Rädern für ein Untergestell, Radbagger bieten jedoch eine bessere Mobilität, da die Räder höhere Fahrgeschwindigkeiten ermöglichen. Radbagger verwenden während der Arbeit Abstützungen und eine vorderes Schild, um die Stabilität der Maschine zu verbessern. Die PW-Baureihe umfasst robuste, EU-orientierte Radbagger mit HydrauMind-System für verbesserte Leistung bei jeder Aufgabe. Die Modelle PW148-10 und PW148-11 sind mittelgroße Mobilbagger mit einem Gewicht von mehr als 14 Tonnen. Beide Maschinen haben eine Schaufelkapazität von 0,86 m³, einen Schwenkradius von 1,85 m und eine Grabtiefe von 5,75 m. Obwohl sie die gleiche Antriebsleistung haben (90 kW / 121 PS), unterscheiden sie sich im Typ. Während der Komatsu PW148-10 mit Komatsu SAA4D107E-2 - EU-Stufe IIIB-Dieselmotor ausgestattet ist, ist der PW148-11 mit einem moderneren Komatsu SAA4D107E-3 - EU-Stufe IV-Motor ausgestattet, der den Kraftstoffverbrauch im Vergleich zu PW148-10 um bis zu 13% senkt.

Wie bei den Vorgängermodellen wurde das Grundmodell Komatsu PW160 in einige Generationen und Serien wie PW160-8, PW160-10 oder PW160-11 umgewandelt. Alle diese 3 Modelle haben eine Schaufelkapazität von 1,13 m³ und eine Grabtiefe von 5,86 m. Ihre Gewichte unterscheiden sich durch verschiedene Konfigurationen und die Verwendung von Anbaugeräten, liegen jedoch immer zwischen 15 und 19 Tonnen. Was sie wirklich unterscheiden, ist der Motor. Während PW160-8 mit einem Komatsu SAA4D107E-1 Stage IIIA-Motor mit 97 kW (130 PS) ausgestattet ist, besitzt Komatsu PW160-10 den Komatsu SAA4D107E-2 Stage IIIB-Motor mit 110 kW (148 PS) und 8% weniger Kraftstoffverbrauch gegenüber PW160-8. Darüber hinaus ist der Komatsu SAA4D107E-3 mit dem modernsten Stage IV-Motor Komatsu SAA4D107E-3 ausgestattet, der den Kraftstoffverbrauch gegenüber PW160-10 um weitere 4% reduziert. Der Komatsu PW180-10 und der PW180-11 sind große Bagger, die sich zum Graben auf größeren Baustellen eignen. Ihr Schaufelvolumen beträgt 1,13 m³, sie können 6,04 m tief graben und haben einen Motor mit 123 kW (165 PS). Der größte Komatsu-Radbagger ist PW220-7 mit einem Gewicht von 23,36 Tonnen. Diese Maschine bietet eine Schaufelkapazität von 1,2 m³, eine Grabtiefe von 5,4 m, eine Ausreißkraft von 145 kN und eine horizontale Reichweite von fast 10 m.

Komatsu PW160-10 Mobilbagger

2004 präsentierte Marubeni Komatsu seine erste Serie von Low-Profile-Teleskopladern - die WH-Reihe. Diese sind charakteristisch für das „Super-Low-Boom-Profil“ und sorgen für gesicherte Auslegerverlängerungen. Die Hubhöhen reichen von 9 m bis 16 m und die Motoren der Stufe II von 81 PS (60,4 kW) bis 99 PS (73,8 kW). Teleskoplader sind sowohl für den Bau als auch für den Materialumschlag gedacht und verfügen über das CLSS (Closed Load Sensing System) von Komatsu. Der Komfort des Fahrers wird auch durch geräumige Kabinen, gefederte Sitze und neigbare Lenksäulen sichergestellt. Alle Maschinen sind mit Gummirädern und Komatsu Motoren ausgestattet und können bis zu 38 km/h fahren. Die WH613 ist die leichteste Maschine (9,8 Tonnen) und kann 3,5 Tonnen Material mit einer maximalen Hubhöhe von 12,7 m (1,23 Tonnen) und einer horizontalen Reichweite von 8,8 m anheben. Der WH713 wiegt 10,55 Tonnen und kann 3,7 Tonnen Nennlast tragen. Die maximale Hubhöhe beträgt 13,1 m (8,7 m horizontale Reichweite). Der WH714 ist größer als der WH713 und der WH613 und bietet 4 Tonnen Nutzlast bei einem Gewicht von 10,62 Tonnen, 14,1 m max. Hubhöhe und 9,6 m horizontale Reichweite. Der Komatsu WH716 ist das schwerste Modell (11,59 Tonnen) und bietet die höchste Hubhöhe von 16,1 m, während das WH714H mit 4,5 Tonnen die größte Nennlast aufweist. Sowohl der WH714H als auch der WH716 haben einen Schwerpunkt von 500 mm, der für beträchtliche Stabilität sorgt.

Baggerlader wie der Komatsu WB97S-5, sind multifunktionale Maschinen, da sowohl als Radlader als auch als Bagger diverse Anwendungsmöglichkeiten vorweisen. Mit Hilfe der Arbeitsausrüstung an der Rückseite und an der Vorderseite der Maschine ist die Maschine sowohl für das Graben als auch das Beladen geeignet. Der Komatsu WB93S-5 leistet so etwa eine Ausbrechkraft von 6.500 kg, eine Hubkraft von 3.900 kg bei maximaler Höhe und verfügt dabei über eine Schaufelkapazität von bis zu 1,1 m³. Baggerlader von Komatsu sind zu verschiedensten Aufgaben im Bauwesen sowie in der Landwirtschaft in der Lage: Graben, kleinere Abbrucharbeiten, Aushubarbeiten, Landschaftsbau, Materialtransport, Asphaltbrechen oder sogar Straßenbau. Der Komatsu WB93R-5 mit einer Länge von 5,8 m und einer Höhe von 4,3 m sowie einer maximalen Reichweite von 5,75 m passt erfüllt z.B: alle zuvor genannten Aufgaben. Die Stabilität während der Arbeit wird durch Auslegerverlängerungen gewährleistet.

Komatsu bietet Modelle mit starrer 2- und 4-Rad-Lenkung an (4-Rad-Lenkmodelle wie der WB93S-5 oder WB97S-5 verfügen in der Regel über eine bessere Manövrierbarkeit und höhere Mobilität in schwerem Terrain). Komatsu Baggerlader sind mit über die Modellhistorien gewachsenen Innovationen ausgestattet; wie zum Beispiel einer komfortablen Fahrerumgebung (geräumige Kabine breite runde Glasfläche für klare Sicht, ergonomischer Innenraum, reduzierter Geräuschpegel, Klimaanlage, etc.). Die Komatsu Baggerlader WB93S-5 und WB97S-5 bieten zudem zwei Betriebsmodi, "Power" und "Economic", was bedeutet, dass der Bediener beliebig die "Betriebsstufe" wechseln kann und so zwischen maximaler Leistung und minimalem Kraftstoffverbrauch wählt. Im September 2018 brachte Komatsu eine neue Generation von Baggerladern auf den Markt, die kraftstoffsparende Motoren gemäß den Emissionsvorschriften der EU-Stufe IV enthalten (NOx-Emissionen werden gegenüber EU Stage IIIB-Motoren um 80% reduziert). Der neue Komatsu WB93R-5 sowie WB93R-8, wurden auf der Intermat 2018 in Paris vorgestellt.

Komatsu WB93R-8 Baggerlader

Der Beginn der Herstellung von Elektrostaplern in Japan begann seitens Komatsu in den 1990er Jahren. Verbrennungsmotoren verursachten zu viel Emissionen und im Zuge der Energiewenden stieg die Nachfrage nach Alternativen stetig. Das ist u.a. der Grund, warum Ingenieure s.g. AC-Antriebe entwickelt haben. Komatsu baute neue Motoren in seine die Gabelstaplermodelle entwickelte hieraus später eine eigene Serie von Elektrostaplern. Diese sind umweltfreundlicher, da sie keine Abgase mehr ausstoßen, mehr Energie sparen und weniger Lärm verursachen als ihre Diesel-Pendants. Dies machte gute Arbeitsbedingungen z.B. rund um Lager- und Lebensmittelbetriebe möglich, denn umweltfreundliche Maschinen erhielten im Flottenmanagement der Kunden zunehmend Priorität. Abhängig von der zu handhabenden Last, bietet Komatsu eine Auswahl zwischen 1 t und 3 t Modellen an. Frühere Serien wie AM-2R / AE-2R-Serien, BE-3R-Serien und AMX ~ BMX-Serien - werden nun nicht mehr hergestellt. Heutzutage ersetzen effizientere elektrische Varianten die Verbrennungsmodelle sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich. Das aktuelle Elektrostapler-Angebot von Komatsu umfasst die Serien AE50 / AM50 und BBX50 (ca. 20 Modelle insgesamt “fahren” zur Zeit unter der Fahne von Komatsu).

LPG-Stapler sind weit verbreitete Maschinen im Innen- und Außenbereich. Ihr größter Vorteil ist ihre Vielseitigkeit, da sie sich für eine Vielzahl von Materialhandhabungsarbeiten eignen. LPG-Stapler verwenden Gasflaschen, die mit Propan gefüllt sind. Fahrgefühl und Handling ähneln denen von Dieselstaplern. Zum einen sind die Kosten für den Betrieb mit Gasstaplern günstiger als die Kosten für den Betrieb mit Dieselstaplern (Ähnlichkeit mit Autos). Andererseits könnte es einen Nachteil geben - die Verfügbarkeit von Propan / Gasflaschen. Komatsu brachte seine ersten LPG-Maschinen um 1987 auf den Markt. Eines dieser Modelle war die FG18HT-14 mit 1,75 Tonnen Nennlast, einem 500-mm-Schwerpunkt, einem hydraulischen Getriebe und einem 34,1-kW-Motor von Toyota. Ein Jahr später ließ Komatsu den FG50-7 fallen, der 7,34 Tonnen und 5 Tonnen Nennlast wiegt, einen Schwerpunkt von 600 mm, eine Hubhöhe von 3 m und einen Nissan TB42-Motor mit 66 kW hat. Eine der größten Maschinen war das 9-Tonnen-schwere Modell FG70T-7, das 7 Tonnen Material heben kann, angetrieben von einem Nissan TB42-Motor mit 66 kW. Komatsu-Gabelstapler werden heutzutage hauptsächlich bei Komatsu America Corp. hergestellt - einer US-amerikanischen Tochtergesellschaft von Komatsu Ltd. Derzeit gibt es drei LPG-Gabelstaplerserien: AX50, BX50 und CX50.

Die Geschichte von Komatsu Bulldozern (oder "Planierraupen"), entstammt dem Jahr 1943. Während des Zweiten Weltkriegs produzierte Komatsu Maschinen für die japanische Armee. Eine dieser Maschinentypen waren sogenannte "Model 1 Ground Leveling Machines", die sozusagen die ersten Prototypen japanischer Bulldozern waren. 1947 stellte Komatsu den D50 Bulldozer vor, welcher den ersten Komatsu Dozer in Massenproduktion repräsentierte. Im Jahr 1975 wurde Komatsu do Brasil Ltda. Die modifizierte Version der Dozer D50 und D50A führte erstmalig zu Verlagerung der Produktion von Komatsu Baumaschinen im Ausland. Komatsu baute seiner Zeit zudem den den weltweit größten und produktivsten Bulldozer (Komatsu D575A (1989-2012)). Dieser "Koloss" beherrschte in jeder Hinsicht andere Raupen: 11,1 m lang, 7,39 m breit, 4,88 m hoch und 152 Tonnen schwer mit 1150 PS (830 kW) Motor. Der D575A wurde in wenigen Modifikationen hergestellt, der Komatsu D575A-3 SD Super Dozer war der größte seiner Modellreihe.

Seit 2008 unterstützt Komatsu bei der Räumung von Antipersonenminen in Kambodscha, Afghanistan und Laos mit speziellen Minenräumern, wie dem D85MS-15, welche auf Bulldozer-Fahrgestellen basieren. Diese so genannten "weißen Helfer" (sie sind weiß lackiert) wiegen etwa 27 Tonnen und sind ferngesteuert somit unbemannt. Basierend auf dem Gewicht (im Bereich von 8 bis 108 Tonnen) können die regulären Komatsu Planierraupen in Kategorien eingeteilt werden: Klein (z.B. Komatsu D37EX-24), mittelgroß (D61PX-24), groß (D155AX-8) und Bergbau (D475A-5) - insgesamt hat Komatsu bisher 27 Planierraupen Modelle auf den Markt gebracht. Die Planierraupen profitieren von einem einzigartigen Fahrgestelldesign und sind daher in ihrer Klasse recht kosteneffizient. Komatsu berichtet stolz von innovativem und revolutionärem Design: Die Kühler und der Kühlventilator sind nach hinten versetzt, so dass der Fahrer weiter vorne sitzt, um eine klare Sicht auf die Spitze der Schaufel zu erhalten - zudem sei die Planierraupe durch diesen Effekt besser ausbalanciert. Modelle, deren Bezeichnungen mit "i" enden (z. B. D37EXi-24), verfügen über die oben beschriebene intelligente Maschinensteuerung von Komatsu. Der größte Komatsu (Bull-)Dozer bisher ist der D475A-5. Dieser Riese ist mit dem Komatsu SAA12V140E-3 ausgestattet, 12-Zylinder-Motor von 900 PS (671 kW), wiegt 108 Tonnen und verfügt über ein Schild mit 6,21 m Breit.

Komatsu D61EX-24 Kettendozer

Hydraulikhammer wie der JTHB120-3 sind Begleiter für vielfältige Aufgaben beim Bau, Abbruch sowie im Recycling, Bergbau oder Steinbruch. Komatsu Hydraulikhammer, wie etwas der JTHB450-3, wenden extrem hohe Aufprallenergien an, um Material wie Beton oder Gestein zu zerkleinern. Die Schlagkraft wird durch eine Kombination von Hydraulik- und Stickstoffgas-Energie (30% hydraulische und 70% Stickstoff-Energie) erzeugt, so dass kein Akkumulator benötigt wird. Die Brecher reichen von 90 bis 4550 kg (geeignet für Maschinen von 0,7 t bis 70 t). Die gesamte Palette der Komatsu JTHB Hydraulikhammer besteht derzeit aus rund 15 Modellen: Komatsu JTHB08-3, JTHB10-3, JTHB20-3, JTHB30-3, JTHB40-3, JTHB50-3, JTHB50WB-3, JTHB60-3, JTHB120-3, JTHB160-3, JTHB210-3, JTHB290-1, JTHB350-3, JTHB450-3 und JTHB650-3.

Die Hammer passen zu den entsprechenden Baggern, z.B. ein JTHB30-3 passt auf einen Komatsu PC30MR-3, der JTHB160-3 Hammer arbeitet entsprechend mit dem PC160LC-8 Bagger, der JTHB450-3 passt zum Komatsu PC490-10 Bagger und so weiter. Alle Hydraulikhammer sind mit schallgedämpften Kastenhalterungen ausgestattet, die sie in städtischen Gebieten einsatzfähig machen, und die maximalen Dezibelbegrenzungen nicht überschreiten. Komatsu bietet zudem viele optionale "Kits" für alle Produkte, z.B. ein Unterwasser-Kit, ein Tunnel-Works-Kit, ein Kit für extreme Temperaturen oder eine Variante für besonders staubige Umgebungen. Auch das kleinste Modell der Hydraulikhammer-Reihe, der Komatsu JTHB08-3 (40 mm Werkzeugdurchmesser, 90 kg, 60-130 bar Betriebsdruck), ist so in der Lage, massive Schläge auf etwa Beton oder Felsoberflächen auszuüben. Im Gegensatz dazu steht der JTHB650-3-Brecher (178 mm Werkzeug, 4550 kg, 140-180 bar Betriebsdruck), welcher die höchste Penetrationsrate unter Komatsu Hydraulikbaggern leistet.

Allradantrieb, niedriger Schwerpunkt, Komatsu-Traktionssystem, starke Motoren, Knicklenkung - dank dieser Merkmale sind die knickgelenkten Muldenkipper von Komatsu besonders für unwegsames Gelände geeignet. Komatsu hat sein erstes Modell, den HM400-1 im Jahr 2001 auf dem japanischen und US-amerikanischen Markt eingeführt, nachdem eine starke Nachfrage  und viele Anfragen seitens des Abnehmermarkts die Serien-Entwicklung maßgeblich beeinflussten. Beim HM400-1 im Speziellen wurde mit Komponenten und Technologien für Radlader und Muldenkipper gearbeitet. Ein Jahr später setzte Komatsu die Gelenkmuldenkipper HM350-1 und HM300-1 als Markterfolge fort.

Komatsu bietet zur Zeit zwei Modelle in der Kategorie Muldenkipper an: Den HM400-5 sowie HM300-5. Der HM300-5 ist im Vergleich zu HM400-5 ein kleineres Modell mit einer maximalen Nutzlast von 28 Tonnen (Die HM400-5 Nutzlast entspricht 40 Tonnen) und einer Ladekapazität von 17,1 m³ (HM400-5 leistet 24 m³). Beide Kipper sind mit leistungsstarken und emissionsreduzierten EU Stage IV Komatsu-Motoren (248/353 kW) ausgestattet. Wie heute üblich, werden beide Modelle vom KOMTRAX™ (Komatsu Wireless Monitoring System) unterstützt. Dieses System verwendet eine mittlerweile aktualisierte drahtlose Überwachungstechnologie, um dem lokalen Komatsu-Händler und den Maschinenbesitzern wertvolle Informationen über die Maschinen zu liefern. KOMTRAX™ erkennt, wo sich die Muldenkipper befinden (geographische Position) und wie hoch ihre Leistungsentfaltung ist (wie viel und wie arbeiten sie). Die Informationsbasis wird von Komatsu-Kunden etwa auch als "Aufklärungselement" verwendet, indem es z.B. Indikatoren wie Ruhezeit, Zeit im Economy / Power-Modus oder hydraulische Entlastungszeit überwacht und so die Bediener zur Maximierung der Effizienz ermutigt. Die Beseitigung unproduktiver Maschinenstunden führt so laut Komatsu zu deutlich geringeren Kraftstoff- und Betriebskosten. Darüber hinaus liefert KOMTRAX™ Informationen zu Themen wie Energieeinsparung, Anlagennutzung, Reiseaufzeichnungen, Vorsichtsaufzeichnungen oder Statistiken über Maschinentemperaturen und -drücke. Da die Überwachung rund um die Uhr online ist, kann sie auch den Technikern bei der Wartung und Fehlerbehebung ortsunabhängig von Vorteil sein.

Komatsu HM400-5 Muldenkipper-SKW

Hinterkippmuldenkipper werden auch als Muldenkipper oder starre Muldenkipper bezeichnet. Ihre Nutzlast beträgt oft Hunderte von Tonnen. Diese gigantischen Lastwagen werden daher in großen Bergwerken und Steinbrüchen eingesetzt und transportieren Material auf der Baustelle. Die Maschinen sind mit einem starren Rahmen (daher starre Muldenkipper) und einer herkömmlichen Lenkung ausgestattet, wobei der Antrieb meist am Hinterrad liegt. Der erste Komatsu-Kipper ist der HD150 (1954) mit 15 Tonnen Traglast. Komatsu begann als Konkurrenz zu US-amerikanischen Euclid-Trucks mit der Herstellung von Muldenkippern. In den folgenden Jahren veröffentlichte Komatsu weitere Modelle wie HD180, HD320, HD325 und HD1600M, die sich in der Nutzlast unterschieden und mit zunehmender Nachfrage immer größer wurden. Größere Lastkraftwagen bedeuteten auch stärkere Antriebe und Motoren, die zum Bau von elektrisch angetriebenen Lastwagen (und Getrieben) statt mechanisch führten. Eines der neueren elektrisch angetriebenen Modelle ist der 860E-1K (2008). Seine Tragfähigkeit beträgt mehr als 240 Tonnen und somit ist er ein übergroßer Muldenkipper, der in großen Steinbrüchen mit maximaler Leistung arbeiten kann. Die zwei neuesten Serien der Komatsu Muldenkipper sind die HD-8-Serie (einschließlich einiger HD-7-Modelle) und die E-Serie (elektrisch angetrieben).

Komatsu HD605-8 Muldenkipper-SKW

Mobile Brecher / Recycler von Komatsu sind Raupenmaschinen, die mit einem Backenbrecher mit großer Brechkraft und Kapazität ausgestattet sind. Sie werden vor Ort zum Brechen, Zerkleinern und Recyceln von verschiedenem Material wie Betonresten, Asphalt, Steinen, Felsen, beschädigter Erde oder sogar gefällten Bäumen verwendet. Zwei vertikale Backen des Brechers (fester Backen und hin- und herbeweglicher Backen) erzeugen eine Druckkraft, um das erforderliche Material zu zerkleinern. Gebrochene Abfälle können später als Recyclingmaterial für den Straßenbau verwendet werden. Komatsu-Brecher sind so konzipiert, dass sie leicht gereinigt werden können - der Brecher kann schnell geöffnet werden, um die nicht zerkleinerten Rückstände zu entfernen. Der erste selbstfahrende Brecher von Komatsu war der 1992 gebaute BR60 Galapagos. Mobile Brecher wurden gebaut, da Maschinen vor Ort stark nachgefragt wurden, um Trümmer zu zerkleinern (Recycling) und Transportkosten zu sparen.

1993 brachte Komatsu sein zweites Modell BR200 mit einem höherem Durchsatz auf den Markt. Zwei Jahre später, 1995, wurde der Brecher BR500JG auf den Markt gebracht. Mit einer Brechergröße von 42 "x30" war dieses Modell in der Lage, große Mengen an Trümmern zu zerkleinern. Das nächste Modell war der BR350JG, der 1996 auf den Markt kam. Er hatte auch die Silokapazität (3 m³) und die hydraulische Antriebsleistung von 118 kW verbessert, wodurch das 30-Tonnen-schwere Modell dorthin gebracht werden konnte, wo es benötigt wurde. Im Jahr 2001 brachte Komatsu den BR550JG Galapagos auf den Markt, der mit einem großen Backenbrecher (112 Zoll) ausgestattet war und den größten Durchsatz seiner Klasse erzielte. Der BR550JG bot eine Kapazität von 6 m³ und wiegt jedoch 47,5 Tonnen. Dank ihrer kompakten und leichten Konstruktion ist sie auf Abriss- und Engineering-Standorten (228 kW Antriebsleistung) einfach zu bedienen. Einer der neuesten Komatsu Brecher / Recycler ist der BR580JG-1 (2007). Er bietet eine Produktion von 460 Tonnen/h, ein 1050 mm langes Förderbandund einen SAA6D125E-5-Motor (Stufe 3) (Stufe 3A) mit 275 kW. Je nach Anbaugerät kann der BR580JG-1 bis zu 51 Tonnen wiegen. 2009 brachte Komatsu den BR380JG-1E0, einen 33 Tonnen schweren Brecher mit 4 m³ Silo und 149 kW Motor (Stufe IIIA) mit max. Produktion von 240 Tonnen/Stunde.

 Komatsu BR350JG Bauschutt-Recyclinganlage

Komatsu Grader / Motorgrader eignen sich für die Erzeugung ebener Oberflächen während des Sortiervorgangs, das Nivellieren von Zuschlagstoffen oder aber die Schneeräumung. Die Geschichte der Komatsu-Motorgrader reicht bis in das Jahr 1952 zurück. Der erste Komatsu-Grader war der GD25-1, ein kleines Modell, das für Arbeiten auf engen Straßen oder in kleinen Städten und Dörfern entwickelt wurde. Es folgte die Veröffentlichung des Komatsu GD30-1, einer verbesserten Version des GD25-1, mit zwei Tandem-Hinterachsen für bessere Nivellierung, Aushubfähigkeit und sanfteres Wenden. Später beginnt Komatsu mit dem Bau größerer Motorgrader wie dem GD37-1 (1953). Der Name des Modells entsprach der Länge der Graderklinge, d.h. Im Umkehrschluss, die Klinge des GD37-1 maß eine Länge von 3,7 m. Komatsu Grader wurden zudem zur Schneeräumung eingesetzt und erstmals entsprechend mit versiegelten Fahrerkabinen und/oder Heizungen ausgestattet. 1955 exportierte Komatsu diese Motorgrader nach Argentinien und statuierte damit den ersten Export von Baumaschinen in der Firmenhistorie. Weitere Modelle aus der "alten" GD-Serie waren der Komatsu GD37-4 (1958, der erste hydraulische Komatsu-Motorgrader) und GD37-6H (1970). In den folgenden Jahren brachte Komatsu verbesserte Modelle mit verbesserten Motoren und Komponenten heraus: Komatsu GD605A (1978, "A" bedeutet “gelenkig"), GD600R (1978, "R" übersetzt grob in "starr"), GD405A-1 (1981), GD200A- 1 (1982), GD405A-2A (1989), GD825A-2 (1993), GD405A (1998). Die "moderne Ära" der Motorgrader wird im Jahr 2002 mit der Einführung des Komatsu GD655 Grader eingeläutet. Dieses Modell wurde mit dem weltweit ersten Dual-Mode-Getriebe mit Drehmomentwandler ausgestattet. Der GD655 adaptierte und verbesserte auch das CLSS-Hydrauliksystem, hatte einen neuen Motor, der die damaligen Emissionsvorschriften (Stufe II) erfüllte und über ein  KOMTRAX™ -System verfügte.

Später launchte Komatsu eine Palette innovativer Modelle auf Basis des GD655, wie etwa den Komatsu Motorgrader GD655-3 (SAA6D114E-3-Motor mit einer maximalen Leistung von 149 kW (200 PS), Tier-3-zertifiziert, 4,27 m breites Laufrad, 17 Tonnen Einsatzgewicht) und den Komatsu GD655-5 (SAA6D107E-1 Motor von 163 kW (218 PS) = 9% Leistungssteigerung, 16 t Gesamtgewicht = 9% Gewichtszunahme bei rund 30% Kraftstoffeinsparungen im Vergleich zum Komatsu GD655-3). Zwei neuere Modelle ähnlicher Gattung sind der Komatsu GD655-6 und der Komatsu GD675-6. Das Modell GD655-6 konzentriert sich absatztechnisch auf den US-Markt und bietet eine noch höhere Nennleistung als alle bisherigen Modelle seiner Klasse. Der Grader verfügt über einen Tier-4-zertifizierten SAA6D107E-3-Motor mit 218 PS (163 kW). Komatsu stattet den GD655-6 mit einem Dual-Mode-Getriebe aus, welches es dem Bediener ermöglicht, zwischen "Power" - und "Economy" -Modus zu wechseln und im Vergleich zum GD655 5% weniger Kraftstoff (10% im Economy-Modus) zu verbrauchen - Der Tank fasst bei diesem Modell 416 l. Der Komatsu GD655-6 besitzt mit 650,2 cm auch den längsten Radstand der Klasse. Vernachlässigt man die Länge des Radstandes, beträgt der Wenderadius nur 740 cm. Das Streichblech ist fast 427 cm lang. Der Komatsu GD675-6 ist eine verbesserte Version von GD675-5 der für den europäischen Markt entwickelt wurde. Der neue Komatsu Stage IV-relevante SAA6D107E-3-Motor liefert hier 221 PS (165 kW) und reduziert die NOx-Emissionen um 80% (im Vergleich zu EU Stage IIIB-Motoren) und spart bis zu 15% Kraftstoff im Vergleich zu GD675-5 ein. Das Streichblech ist 427 cm lang und das Modell wiegt je nach Konfiguration und Spezifikation zwischen 17,2 t und 19,7 t Gesamtgewicht. Hinsichtlich weiterer Leistungsdaten teilt der Komatsu GD675-6 den "längsten Radstand und besten Wenderadius" mit dem GD655-6. Wie andere, für die Stufe IV relevante, Maschinen arbeitet der GD675-6 mit der aktualisierten Version des KOMTRAX™ Systems, welches alle Informationen über den Zustand der Maschine verwaltet.

 Komatsu GD675-6 Grader

Tragschlepper sind Forstfahrzeuge, mit denen gefällte Stämme von der Stelle, wo sie gefällt wurden, zu einer Landung am Straßenrand transportiert werden. Tragschlepper arbeiten häufig mit Erntemaschinen bei der Ablängoperation. Komatsu Forest wurde 1961 als Umeå Mekaniska (Schweden) in Umeå gegründet und 2004 in Komatsu Forest AB umbenannt. Der Hauptsitz befindet sich immer noch in Umeå. Das Unternehmen beschäftigt rund 1700 Mitarbeiter. Die Produktion besteht heute aus einer Produktionseinheit für Radmaschinen und Köpfe in Umeå, Schweden, und einer Produktionseinheit für Kettenmaschinen in Chattanooga, USA. Der Umsatz erreichte 2017 509 Millionen Euro. Komatsu Forest AB gehört zu 100% der japanischen Komatsu Ltd. Die frühen Komatsu-Tragschlepper wie der 830.3, 840.4 und 860.4 wurden in den Jahren 2007 und 2008 gebaut. Diese boten eine Nettoladung von 9 Tonnen, 12 Tonnen bzw. 14 Tonnen und ein Ausleger-Hubmoment von 110 kN, 155 kN und 174 kN. Alle sind 8-Rad-Fahrzeuge.

Die neuesten Komatsu Forest-Maschinen sind die 2017er Modelle mit Stage IV-konformen Motoren:  Es sind die Modelle 835, 845, 855, 875 und 895. Der Komatsu 835 ist ein Tragschlepper, der aufgrund seiner kompakten Größe und seiner Manövrierfähigkeit ideal zum Ausdünnen geeignet ist. Es ist mit einem umweltfreundlichen 127-kW-Motor (Stufe IV) mit einem Drehmoment von 750 Nm ausgestattet. Er arbeitet auch mit einer Zugkraft von 159 kN und bietet eine Gesamtlast von 11 Tonnen. Die Nennlastkapazitäten der Modelle 845, 855, 875 und 895 betragen 12, 14, 16 und 20 Tonnen. Darüber hinaus bieten die neuen Motoren der Stufe IV (Tier 4 final) im Vergleich zu den Vorgängermodellen 9-15% mehr Leistung und einen geringeren Kraftstoffverbrauch. Unebenes Gelände wird mit hydrostatischen Getriebepumpen / -motoren besser gemeistert. Der 855 ist ein Allrounder, der sich sowohl zum Schneiden als auch zum Ausdünnen eignet (187 kN Zugkraft). Die 16-Tonnen-Tragfähigkeit und eine Zugkraft von 214 kN sorgen dafür, dass der Komatsu 875 eine Klasse für sich darstellt und eine produktive Schneid- und Verdünnungsleistung bietet. Der Komatsu 895 Tragschlepper ist die größte und produktivste Maschine mit 20 Tonnen Kapazität, 262 kN Zugkraft und 210 kW (282 PS) Motor. Standardmäßig kann eine 8-Rad-Maschine in ein 6-Rad-Fahrzeug umgewandelt werden, das nur zwei Räder vorn und vier hinten hat. Die Kabine ist geräumig, geräuscharm und ergonomisch gestaltet und bietet dem Fahrer maximalen Komfort.

Komatsu 875 Tragschlepper

Vollernter sind im Wesentlichen eine Art von Hydraulikbaggern, die mit einem Erntekopf ausgestattet sind. Sie werden zum Fällen von Bäumen und deren Verarbeitung - Entasten und Ruckeln - verwendet. Der Kopf des Harvesters ist außerdem mit zusätzlichen Mechanismen ausgestattet, um Zunder zu greifen, Holz zu messen und andere Aufgaben zu erledigen. Ältere Komatsu-Vollernter wie der 931.1 oder der 941.1 (2010/2011) sind 6-Rad-Maschinen mit 4 kleineren Rädern vorne und 2 größeren hinten, um die Stabilität zu verbessern. Der 931.1 ist eine über 19 Tonnen schwere Maschine mit Dieselmotor mit einer Leistung von 193 kW (259 PS). Seine max. horizontale Reichweite beträgt 10 Meter und das Hubmoment des Auslegers beträgt 175 kN. Der 941.1 ist eine größere und stärkere Maschine als der 931.1 (23,5 Tonnen) und bietet einen 210 kW-Dieselmotor, ein Hubmoment von 190 kN und eine horizontale Reichweite von ebenfalls 10 m.

Der Komatsu 901 ist der erste Vollernter mit Tier 4 Final / Stage 4-Motor (150 kW). Er ist äußerst umweltfreundlich, da er niedrige Emissionswerte hält und über geringere Motorgeräusche und weniger Kraftstoffverbrauch verfügt. Der 901 verfügt außerdem über eine brandneue Kabine mit verbesserter Sicht auf die Arbeitsumgebung (Fernbedienung, Kabinenheizung). Eine weitere Verbesserung ist die 3-Pumpen-Hydraulik mit 584 l / min Hydraulikleistung und ein neues hydrostatisches, kraftoptimiertes Getriebe mit einer Zugkraft von 156 kN. Während der 901 eher auf Ausdünnung ausgelegt ist, ist der 911 ein Allrounder. Das Highlight der Maschine ist das Komatsu Comfort Bogie - Portaldrehgestell, das Bodenfreiheit und Wendigkeit gewährleistet. Die Spezifikationen des 911 sind: 17,6 Tonnen Gewicht, 170 kW-Motor, 163 kN Zugkraft, 10 m Standard Reichweite (11 m optionaler Ausleger). Der Komatsu 931 ist aufgrund seiner größeren Kraft eher zum Fällen geeignet. Er wiegt 19,6 Tonnen und bietet einen 185 kW Dieselmotor der Stufe 4 / Tier 4 Final mit 736 l / min hydraulischer Leistung und 168 kN Zugkraft. Der 951 ist der größte und leistungsstärkste Harvester von Komatsu und eignet sich für klares Schneiden. Diese Maschine ist mehr als 8,3 m lang und fast 4 m hoch und wiegt etwa 22,6 Tonnen. Der 951 verfügt über einen 210 kW (282 PS) starken Dieselmotor (Tier 4 / Stage 4 - umweltfreundlich) und eine Zugkraft von 232kN, um den härtesten forstwirtschaftlichen Anwendungen gewachsen zu sein.

Komatsu 931 XC Forst-Vollernter

Die elektronisch angetriebenen Schubststapler können unterschiedliche Materialien in engen Gängen von Lagerhallen anheben. Schubststapler verfügen über zwei Außenfüße, die das Lastgewicht verteilen. Das Antriebsrad befindet sich unter dem Sitz des Fahrers, der beim Bedienen der Maschine seitlich sitzt. Schubststapler haben eine Nennlast von 1,2 bis 2,5 Tonnen. Der Komatsu FB12RJ-2R ist dabei die kleinste Maschine, die 1,2 Tonnen Material heben kann. Sein Hubmotor mit 11,5 kW Leistung erreicht eine Hubgeschwindigkeit von 12 m/s. Der Fahrmotor mit 5,2 kW ermöglicht eine Fahrgeschwindigkeit von 1,63 km/h. Die größte Maschine, der FB 25 RW-1R, hat einen Schwerpunkt von 600 mm, kann über 2,5 Tonnen Material heben. Er wiegt etwa 3,88 Tonnen (das Gewicht der Batterie beträgt 1,1 Tonnen!). Der Rest der Schubststapler wird auch elektrisch angetrieben, so z.B. die Modelle FB14RW-3E, FB20RW-1R, FB16RJ-2R und 6 weitere Maschinen.

Komatsu Betonpulverisierer und Betonbrecher sind sich recht ähnlich. Prinzipiell sind beide Baumaschinenvarianten eine "Grundplattform" ohne Hoselines und Adapter für Bagger. (Beton-) Pulverisierer unterscheiden sich sowohl in Größe als auch Leistung. Der kleinste, Komatsu 200, welcher ursprünglich als optionaler Anbau für den PC200-Bagger konstruiert wurde, wiegt 1,65 t und bietet eine Ausbrechkraft von 460 kN. Auf der anderen Seite steht etwa der Komatsu JDP 70 CP - ein 5,4 Tonnen schwerer Pulverisierer, der mit rund 1.300 kN ungefähr die dreifache Ausbrechkraft des Komatsu 200 vorweisen kann. Pulverisierer werden - wie Brecher - zum Zerkleinern und Recyceln von Beton oder ähnlichen Substanzen verwendet. Die Fähigkeit von Komatsu Pulverisierern Materialien zu schneiden, ist im Vergleich zu o.g. Brechscheren jedoch begrenzt.

Kompaktoren sind Maschinen, die den Verdichtungsmechanismus verwenden, um die Größe des Materialabfalls zu reduzieren. Sie werden standardmäßig hydraulisch angetrieben und können verschiedene Größen und Formen erreichen. Komatsu-Walzenzüge werden meistens in Mülldeponien eingesetzt, da sie mit stacheligen und abgedichteten Rädern ausgestattet sind, um den Müll zu überfahren. Sie sind praktisch Traktoren mit großen Bulldozer- oder Laderaufsätzen vor der Maschine. Komatsu bietet insgesamt 4 Maschinen an, zwei davon sind der Typ Bulldozer (WF450T-3, WF550T-3) und zwei davon der Typ Lader (WF450-3, WF550-3). Alle sind mit geschützten Achsen, Karosserie-Schutz und abgedichteten Rädern für höchste Haltbarkeit ausgestattet. Der vordere Schaffuß-Brecher mit Schaber und die komfortable ROPS-Kabine sorgen für einen bequemen Wartungszugang und die Reinigung des Kühlergrills im vorderen Teil der Maschine. Die Komatsu WF450T-3 / WF450-3-Modelle sind mit einem Komatsu SA6D125E-2-Motor mit einer Nennleistung von 194 kW / 263 PS ausgestattet, während die Modelle WF550T-3 / WF550-3 einen Komatsu S6D140E-Motor mit einer Nennleistung von 235 kW / 320 PS verwenden. Die WF450T-3 ist eine Planierraupe, wiegt 25,4 Tonnen und hat eine Frontscheibe von 4265 x 1900 mm. Die zweite Dozer-Typ-Maschine ist die WF550T-3. Sie ist schwerer als WF450T-3 (35,1 Tonnen) und besitzt eine größere Klinge (4550 x 2005 mm). Bei den verbleibenden zwei Maschinen (WH450-3 und WH550-3) handelt es sich um Ladertypen mit einem Gewicht von 26 Tonnen und 35,5 Tonnen mit 3,9 m³ / 4,7 m³ Eimern.

Komatsu Betonbrecher sind Anbaugeräte; somit Basismodelle ohne Hoselines (Schlauchleitungen) und Adapter für Bagger. Diese auch "Abbruchscheren" genannten Baumaschinen von Komatsu erweitern das Hersteller-Angebot der Abbruchmaschinen. Ein komplettes Sortiment besteht aus verschiedenen Schergrößen. Die kleinsten, etwa Komatsu JCYS 12, wiegen nur 1,51 Tonnen, benötigen eine Tragvorrichtung von 12-22 t und leisten eine Ausbrechkraft von 1030 kN. Die größte Schere "Jumbo 2300" wiegt Im Gegenteil dazu 11 Tonnen und benötigt eine Tragevorrichtung von 90-100 Tonnen. Der Komatsu Jumbo 2300 erreicht eine sehr hohe Ausbrechkraft von bis 2800 kN. Jede Schere passt zu "gängigen Markenbaggern", solange sie der benötigten Tragfähigkeit entsprechen und zerkleinern alles von Beton bis Stein - schneiden auch durch Materialien wie Draht oder Betonstahl.

Schrottscheren sind Anbaugeräte, die sich auf Komatsu-Baumaschinen wie Bagger leicht ausrüsten lassen. Mit ihnen können Komatsu-Maschinen ein breiteres Anwendungsspektrum erlangen, da sie leicht und effektiv durch verschiedenes Material schneiden können. Es stehen 3 Schneidemaschinen zur Verfügung: JHSS200 (1490 kN Schnittkraft, 2,32 Tonnen Gewicht, ausgestattet mit 20-28 Tonnen Tragevorrichtung), JHSS200R (1490 kN Schneidkraft, 2,38 Tonnen Gewicht, 20-28 Tonnen Tragfähigkeit) Gerät) und JHSS400R (2255 kN Schneidkraft, 3,9 Tonnen Gewicht, ausgestattet mit 30-45 Tonnen Tragvorrichtung).

Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich bei Palettenstaplern um Maschinen zum Handhaben und Stapeln von Paletten, hauptsächlich in Lagerhallen. Derzeit werden nur 3 Modelle angeboten. Das sind die Hochhubwagen FB13RL, FB15RL und FB18RL (2012 alle). Das erste Modell, der FB13RL, ist die kleinste Maschine mit einem Gewicht von über 2 Tonnen, die 1,25 Tonnen Last mit 3 Metern Hubhöhe halten und anheben kann. Der mittelgroße FB15RL wiegt 2,22 Tonnen und kann bis zu 1,5 Tonnen Material heben. Die Hubhöhe entspricht der des FB13RL - 3 Meter. Die größte Maschine, der FB18RL, hat dieselbe Hubhöhe von 3 Metern, bietet mit 1,8 Tonnen jedoch eine höhere Hubkapazität. Er wiegt über 2,3 Tonnen und der Wenderadius beträgt 1,7 m. Alle 3 Modelle sind elektrisch angetrieben.

1948 begann Komatsu mit der Produktion von Dieselmotoren. Nur kurze Zeit später gab das Unternehmen den allerersten Dieselmotor am Markt heraus. Im Jahr 1961 unterzeichnete Komatsu einen Vertrag mit der US-amerikanischen Gesellschaft Cummins Engine Co. - eine Technologie-Kooperation. Im Jahr 1993 gründeten beide Unternehmen gemeinsam die Komatsu Cummins Engine Co., Ltd. (KCEC) und stärkten ihre Geschäftsbeziehungen weiter. KCEC entwickelt kleinere Dieselmotoren für eigene Modelle wie den Hydraulikbagger Komatsu PC200, Komatsu D65 Planierraupen, den Radlader Komatus WA380 so wie eine breite Variation weiterer Maschinen. Im Jahr 2010 erreichte KCEC die Produktion von 500.000 Dieselmotoren. Ein Jahr später, im Jahr 2011, nahm KCEC die Produktion von Tier-4-zertifizierten Dieselmotoren für Baumaschinen auf, nachdem neue Emissionsstandards in Europa, Nordamerika und Japan in Kraft traten. EU Stage IV Motoren (seit 2014) sind effizienter, umweltfreundlicher und leistungsstärker. Im Vergleich zu Motoren der EU-Stufe IIIB werden die NOx-Emissionen um bis zu 80% reduziert. Komatsu bietet eine große Auswahl an Dieselmotoren, von 2 bis 12 Zylindern (Modell 2D68 x Modell 12V140) sowie von 1,9 l bis 30,5 l Hubraum.

Moderne "Dozer" oder Planierraupen wie D51EX-24, D61PX-24, D85EX-18 sowie 7 weitere Maschinen repräsentieren die EX / PX-Serie von Komatsu. Diese Planierraupen sind laut Hersteller als leistungsstark, aber gleichzeitig umweltfreundlich positioniert. Dies ist wie bei vielen anderen Komatsu Baumaschinen EU Stage IV relevanten Motoren möglich. Die Kabine bietet einen ruhigen und bequemen Platz für den Fahrer. Alle Modelle sind mit einem KOMTRAX™ Tracking-System ausgestattet, das eine lange Lebensdauer der Maschinen sicherstellen soll. Ein weiterer Schlüsselfaktor ist laut Komatsu ist ein hocheffizienter hydrostatischer Antriebsstrang. Dieser ermöglicht dem Bediener die Auswahl aus zwei Betriebsmodi, "Quick-Shift" oder "Variable Speed". Was EX von PX-Modellen maßgeblich bauartlich unterscheidet, ist der Unterwagen. Das EX-Fahrgestell (Standard) ist für harte Bodenarbeiten ausgelegt, wobei kleine bis mittelbreite Bodenplatten verwendet werden, die eine große Kontaktfläche für maximale Stabilität und Leistung gewährleisten sowie die Lebensdauer des Fahrgestells erhöhen. PX-Fahrwerke (niedriger Bodendruck) sind an weiche Oberflächen angepasst und verfügen über breite Bodenplatten. Der D37EX-24 ist derzeit der kleinste Komatsu-Dozer im Angebot, 9 t schwer, 3,2 m breit sowie verbautem SAA4D95LE-7 Dieselmotor mit 67,7 PS (90,7 kW) Leistung.

Alle "i" Modelle von Komatsu verfügen über eine software- und sensordatengestütze Technik zur Automatisierung und Optimierung der Arbeitsabläufe von Maschinen auf Baustellen. Intelligente Maschinensteuerung ("i-construction") ist eine neue, innovative Komatsu-Technologie. Seit 2013 laufen weltweit mehr als 2450 Maschinen auf dem iMC (davon über 1500 in Nordamerika). iMC ist ein innovatives, integriertes und intelligentes System, das keine Kabel, Steigungen oder Verbindungen benötigt. Es nutzt 3D-GPS-System zu etwa vollständigen Automatisierung von Planierraupenfahren (automatisches "Blade-Control-System"), für Anwendungen wie optimierte Sortierung und Massenaushübe. Maschinen mit iMC erwiesen sich als 20-30% bessere Leister (Effizienz und Effketivität) als Maschinen ohne iMC. Derzeit verfügbaren iMC-Modelle sind Komatsu D37EXi / PXi-24, D37EXi / PXi-23, D51EXi / PXi-24, D61EXi / PXi-24, D65EXi / PXi-18, D85EXi / PXi-18 sowie Komatsu D155AXi-8.

"Midi-Crawler" repräsentieren eine Art Zwischengröße - zwischen Minibaggern und großen Erdbewegungsmaschinen. Die Modelle Komatsu PC80MR-3, PC80MR-5, PC88MR-8, PC88MR-10 und Komatsu PC118MR-8 wiegen zwischen 8 t und 12 t. Der Komatsu PC80MR-5 feierte seine Premiere auf der letzten Intermat in Paris und präsentierte seine Stärken, wie z.B. ein integriertes Gegengewicht, einen sehr engen Heckschwenkradius und einen Schwenkarm, der sich "an die Maschine schmiegt". Dieser macht den PC80MR-5 aufgrund sehr effizienter Raumnutzung gut geeignet für Arbeiten in beengten und städtischen Gebieten. Bediener des PC80MR-5 arbeiten in einer komfortablen Kabine, die mit einem hochauflösenden, multifunktionalen 3,5 "LCD-Farbmonitor ausgestattet ist und modernsten Standards gerecht wird. Ein neues Schaufeldesign und -profil führt laut Komatsu unter Last zu weniger Reparaturen und soll so weniger Ausfallzeiten verursachen. Alle mittelgroßen Raupenbagger von Komatsu, angefangen vom PC80MR-3 bis hin zum Komatsu PC118MR-8 verfügen über das Komatsu KOMTRAX™ System.

Diese Serie vereint gößere bis große Raupenbagger Modelle von 18 t bis 118 t. Alle Komatsu Raupenbagger, angefangen vom kleinsten, dem Komatsu PC170LC-10 bis hin zum PC1250-11 (118 t Gesamtgewicht) zeichnen sich durch gute Leistung, Stabilität, Hubkraft und Kabinen aus. Die Motorleistungen reichen von 121 PS (90 kW) bis 775 PS (578 kW). Die Schaufelkapazitäten dieser Komatsu Raupenbagger rangieren zwischen 0,94 m³ (Komatsu PC170LC-10, Komatsu PC170LC-11) und 6,91 m³ (Komatsu PC800 / Komatsu LC-8). Alle Modelle ebenfalls durch Sicherheitsmerkmale gezeichnet, z.B. einem Monitorsystem für Heck- und Seitenansicht, einem automatischen Verriegelungssystem mit Sperrhebel und Not-Aus-Schalter, u.v.m. Auch hier ist die aktualisierte Version des Komatsu KOMTRAX™ Systems verfügbar.

Seit 2008 entwickelt der japanische Hersteller Hybridbagger. Mit dem Komatsu PC200-8E0 hat Komatsu beispielsweise eine neue Klasse von Maschinen geschaffen. "Hybrid-Crawler" sind außergewöhnlich sparsam und sparen im Vergleich zu Standardmodellen bis zu 40% Kraftstoff (Herstellerangabe) ein. Dies bedeutet weniger Emissionen und effizientere Kraftstoffausnutzung - allerdings zu höherem Preis. Komatsu spricht von 1-2 Jahren Amortisationsdauer für Hybridbagger. Komatsu Hybridbagger wie z.B. der HB215LC-2, der HB215LC-3 sowie der HB365LC / NLC-3 bieten eine vergleichbare Leistung wie ihre nicht elektrifizierten Pendants. Dies ist dank der Verwendung von elektrischer Energie und seiner Regeneration (in Form von Rekuperation) möglich: Die gesammelte Kondensatorenenergie unterstüzt so z.B. den Motor, bei der Beschleunigung / Drehung des Auslegers. Hybridbagger wie zum Beispiel der HB215LC-3 schwingen zum Teil ausschließlich auf Basis elektrischer Energie. Die Hybridpalette der Komatsu Bagger HB215LC-2, HB215LC-3, HB365LC / NLC-3 Hybrid ist somit im Betrieb deutlich geräuschärmer, da der Dieselmotor deutlich seltener im obertourigen Bereich arbeiten muss. Tendenziell werden die Drehzahlen des Diesels, z.B. an Bord eines Komatsu HB365LC, gleichbleibend gering gehalten. Die Motoren sind auf diese, bisher unkonventielle, Betriebsbelastung ausgelegt, um noch höhere Haltbarkeitsgrade bei Hybridbaggern zu erreichen.

Bergbaubagger gehören zu den größten und schwersten Baggern der Welt. Haupteinsatzgebiete sind dem Namen entsprechend ("Mining") und je nach Dimension auch nicht für alle Länder applikabel. So wird die Komatsu PC8000, PC7000 ebenso wie die PC4000 aus der Reihe aufgrund Ihrer Größe (oder aufgrund alternativer Maschinen wie Seilbagger im Tagebau) gar nicht in Deutschland eingesetzt. Haupteinsatzgebiete sind die USA, Südamerika und Skandinavien. Der PC8000-6 etwa ist ein wahrer Gigant unter den bis zu 777 t schweren Großbaggern mit einer Schaufelkapazität von 42 m³ und einer Grabtiefe von 8 m. Er wird von zwei Komatsu SDA16V160E-2 Tier 2-Dieselmotoren mit 4020 PS (3000 kW) angetrieben. Je nach Konfiguration kann der Komatsu PC8000-6 als Baggerlader oder Ladeschaufel dienen. Andere Maschinen wie der PC7000-6, PC5500-6, PC4000-11, PC4000-6, PC3000-6 und PC2000-8 bieten Features wie neue Sicherheitsfunktionen (z.B. bessere Notfallwege), komfortable Kabine und verhältnismäßig niedrige Betriebskosten. Einige dieser großen Raupenbagger / Bergbaubagger wie der PC4000-6 (Einsatzgewicht 391 t, 1.300 PS Leistung aus einem 60 l Motor) sind zudem auch mit 1 großen Elektromotor erhältlich - beim PC-7000-6 und höher werden hier bereits 2 Aggregate verbaut. Ein ausgeklügelter, ausschwenkbarer Befüllarm an der Unterseite der PC3000+ Reihe von Komatsu ermöglicht es zudem, während des Betriebs z.B. Diesel oder Öl nachzufüllen, somit keine Standzeiten zu produzieren.

Komatsu hat im Jahr 2013 die "Intelligent Machine Control" Technologie erstmalig veröffentlicht. IMC bietet etwa automatische Schaufelwinkel-Stellungen auf Basis von Sensordaten in Verbindung mit dem CAD Modell der Baustelle. Dies verhindert etwa zu tiefes Graben oder eine Beschädigung der unter der Oberfläche liegenden Peripherie des Ziels. Der PC210LCi-10 ist z.B. der erste intelligente Kettenbagger der Welt mit dieser Technologie. Der PC210LCi-11 ist ein neueres Modell, welches ähnliche Funktionen wie sein Vorgänger aufweist - im Detail aber einige Updates des PC210LCi-10 darstellt. Darüber hinaus sind auf dem US-Markt drei weitere Modelle aus der "LCi-Kettenbaggerreihe" verfügbar: Der Komatsu PC360LCi-11, PC390LCi-11 sowie der PC490LCi-11. In Verbindung mit etwa iMC Bulldozern (siehe oben) wie dem Komatsu D155AXi-8 mit "Autonomous Haul System", können "i-construction" Komatsu-Bagger aufgrund ihrer "Intelligenz" wechselwirkende und vor allem teil- bis sogar vollautomatisierte Arbeitsumgebungen schaffen. Der Vorteil auf Kundenseite hier sind Zeiteinsparungen und Kosteneinsparungen durch geringere Abnutzungsgrade der Maschinen, da doppelte Arbeiten vermieden und "in einem Zug" z.B. abnahmefähige Halden produziert werden, die recht präzise den Planauflagen entsprechen.

Dies ist die größte Diesel-Gabelstapler-Baureihe vom japanischen Baumaschinenhersteller mit insgesamt 14 Modellen. Diese Modelle werden je nach Nennkapazität in ihrer Bezeichnung weiter unterteilt. Jedes Komatsu Diesel Stapler Modell basiert auf den einzigartigen Hydraulik-Technologien, nutzt elektronisch gesteuerte Hydraulikgetriebe und arbeitet ebenfalls mit dem KOMTRAX™ System, um das Potenzial zu maximieren. Alle Dieselmotoren erfüllen die EU-Stufe IV / Tier 4, reduzieren den Kraftstoffverbrauch auf ein Minimum und sind daher verhältnismäßig umweltfreundlich. Das kleinste Modell, der Komatsu FH35-2 bietet 3500 kg Traglast als Nennleistung. Der größte Komatsu Diesel Gabelstapler FH160-1 schafft ganze 16.000 kg oder 1,6 t. Komatsu FH60-2 und Modelle mit gößeren Modellbezeichnungen haben 4 Räder vorne und 2 auf der Rückseite - weitere Dieselstapler wie der Komatsu FH40-1 oder FH45-2, sind eher klassisch mit 2/2 Radantrieb ausgestattet.

Komatsu hat insgesamt 4 Modellvarianten auf den Markt gebrucht: Komatsu FD40ZT-10, FD40T-10, FD45T-10 und FD50AT-10. Sie alle beinhalten Komatsu’s CLSS-System (Closed-Center Load Sensing System), eine wichtige Hydraulik-Technologie des japanischen Herstellers, welche bei  verschiedenen Baumaschinen zum Einsatz kommt. In Verbindung mit dem SAA4D95LE-5-A-Motor trägt CLSS dazu bei, dass die CO2-Emissionen im Vergleich zu früheren Motoren um rd. 6,5t t reduziert wurden (dies führt bei den Komatsu Dieselstaplern FD40ZT-10, FD45T-10 & Co. zur Erfüllung der EPA-Stufe 3 Norm / EU Stufe IIIA-Vorschriften). Komatsu bietet jeweils zwei Konfigurationen der Stapler-Modelle an: Eine kompakte und eine Standardversion. Die kompakte Variante etwa eines FD50AT-10 ist hauptsächlich für den Betrieb in begrenztem Raum mit einem Lastenschwerpunkt von 500 mm ausgelegt. Die Standardversion ist für allgemeine Anwendungsbereiche mit regulärem Rangierraum vorgesehen; der Schwerpunkt eines z.B. Standard-FD40T-10 liegt bei 600 mm. Jedes Komatsu Diesel-Stapler Modell ist in der Lage, eine große Auswahl an Anbaugeräten zu tragen: Beispiele sind Seitenschieber, Ballenklammern, rotierende und schwenkbare Gabeln oder auch Rollenklemmen.

Diese Serie enthält 3 Modelle: FD60-10, FD70-10 und FD80-10. Alle verfügen über einen SAA4D95LE-5-A-Komatsu-Motor (69 kW Leistung) in Kombination mit einem Hydrauliksystem. Die Modelle verfügen zudem über langlebige Nassbremsen, die ein gleichmäßiges Bremsen ermöglichen, Überhitzung verhindern und dadurch Ausfallzeiten und Wartungskosten reduzieren. Die Kabine ist geräusch- und vibrationsdämpfend und bietet eine benutzerfreundliche Umgebung. Insgesamt sind diese Modelle der CX50-Serie sehr ähnlich.

Ausgestattet mit einem SAA6D107E-1-Motor (122 kW Leistung, 6 Zylinder, Tier 3-konform), bieten alle 5 Modelle der EX50-Serie eine enorme Hubkraft. Die Maschinen arbeiten mit 10.000 bis 16.000 kg Material. Sie können die Nennkapazität des Modells anhand des Namens leicht erraten, so ist z.B. der FD115-8 für 11500 kg ausgelegt, der FD135-8 für 13500 kg usw. Der Lastschwerpunkt beträgt standardmäßig 600 mm. Alle Modelle verfügen über 4 Räder vorne und 2 hinten, die über eine hydraulische Servolenkung gesteuert werden. Der FD100-8 und die übrigen Modelle können mit Anbaugeräten wie einer Stockgabel, einem Stößel, einem Kran, einem Ofenlader, oder einem Manipulator aufgerüstet werden.

Die Reihe der 48V-Elektro-Gegengewichtsstapler von Komatsu eignet sich sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich und kann bis zu 3 Tonnen Tragkraft leisten. Der Komatsu FB15-2R, FB20-2R, FB13M-2R sowie FB20M-2R sind stabile und wendige E-Stapler mit "starken" Leistungsdaten. Die hydraulische Servolenkung ermöglicht eine einfache Steuerung sowie Material-Handling in begrenzten Rangierräumen. Der maßgebliche bauliche Unterschied zwischen diesen 2 Serien (FB15-2R - FB20-2R = 1 "Serie") ist die Anzahl der Stapler-Räder. Während die AM-2R Serie 4-Rad Modelle (z.B. FB20-2R) enthält, besteht die AE-2R Serie aus 3-Rad Modellen (zB FB20M-2R). Drei Räder bedeuten einen noch engeren Wenderadius und damit höhere Mobilität sowie - je nach Anwendung - effizienterem Einsatz in engen Räumen wie etwa dichten Maschinenhallen oder kleineren Lagerflächen. Die Komatsu Elektrostapler haben eine Tragfähigkeit von 1300 bis 2000 kg bei einer maximalen Hubhöhe von annähernd 7 m und leisten eine maximale Fahrgeschwindigkeit von 14 km/h. Komatsus derzeitiges Angebot beinhaltet 5 Modelle pro Serie.

Diese Serie von Elektrostaplern ist der AM-2R Serie von Komatsu sehr ähnlich. Die E-Stapler Modelle FB22H-3 - FBH30-3R (insgesamt 4 Modelle  verfügbar) sind ebenfalls allradgetrieben, verwenden jedoch 80V-Batterien - im Vergleich zu z.B. Komatsu FB15-2R, FB20-2R, FB13M-2R und FB20M-2R. Höhere Spannung und Batteriekapazität ermöglichen diesen Staplern eine höhere Endgeschwindigkeit von bis zu 20 km/h. Das Modell mit der höchsten Ladekapazität ist der Komatsu FB30H-3R - dieser kann bis zu 3000 kg oder 3 t tragen. Alle Komatsu Elektrostapler Modelle verfügen über eine ergonomische Fahrerumgebung, die guten Komfort gewährleistet und die auf den Fahrer übertragenen Vibrationen minimiert. Der Komatsu BE-3R beispielsweise galt als der Elektrostapler mit den geringsten Krümmungsradien auf dem Markt. Laut Hersteller lenkt der BE-3R Stapler wie ein “Dreirad” - hält dabei die Stabilität eines 4-Rades.

3 Elektro-Gabelstapler mit einer Nennleistung zwischen 1350 kg und 1810 kg beinhaltet diese Serie von Komatsu. Das elektrische System läuft auf einer 38 V oder 46 V Batterie. Je nach Batteriespannung stehen dann 4 Modelle in 2 Konfigurationen zur Verfügung: Der Komatsu FB15M-3, FB18M-3, FB18MG-3 sowie der FB20M-3. Diese E-Gabelstapler heben sich besonders durch einzeln ansteuerbare Antriebsmotoren - somit erhöhter Wendigkeit - aus und bieten so sehr gute Fahreigenschaften für enge Kurven.

Die folgende E-Gabelstapler Serie umfasst ebenfalls Flurförderzeuge mit 1-2 t Tragkraft Nennleistung. Auch bei Modellreihen des FB10-12 oder FB20A-12 kommt Komatsus AC-Antriebssystem zum Einsatz - Wartungskosten durch höhere Haltbarkeit sollen so effektiv gesenkt werden. Ein wichtiges Differenzierungsmerkmal dieser E-Gabelstapler Modelle ist der Einsatz unter erschwerten äußeren Einflüssen, da bei den Serien FB10-12 - FB20A-12 beziehungsweise FB15G-12 - FB20M-12 wasserfeste Technologie zum Tragen kommen und konstante Außeneinsätze ermöglichen. Allround-Dual-Drive mit AC 2-Motoren sorgt für dynamische Fahreigenschaften und bietet Fahrgeschwindigkeiten von bis zu 17 km/h. Der FB15-12 sowie 4 weitere seiner Verwandten der Komatsu AE50-Serie sind 4-rädrig und bieten entweder die Standard- oder große Batteriekapazität von 80 Volt. Die Komatsu AM50-Serie bietet zudem 8 dreirädrige Modelle mit Standard-Batteriekapazität; ein Beispiel hier ist der FB18M-12.

Den Komatsu FB20SHU-6, FB25SHU-6 sowie weitere 3 Modelle der Serien repräsentieren eine Sonderkategorie, da diese E-Gabelstaplermodelle ausschließlich für den US Markt konzpiert wurden. Ein technisches Feature-Highlight ist z.B. das so genannte EZ-View-Mastsystem "KOPS Plus", welches als zusätzliches Sicherheits- und Ergonomie-Funktionalität integriert wurde. Das "Operator Presence System" von Komatsu ermöglicht etwa einem FB20SHU-6 hydraulische oder fahrende Tätigkeiten nur dann, wenn der Bediener sitzt - und vor allem richtig sitzt; Auch beim Komatsu FB20SHU-6, FB25SHU-6 & Co sind Komatsu’s AC-Master-Controller für automatisierte Selbstdiagnose - damit geringerem Wartungsaufwand an Bord. Die maximale Gabelhöhe beträgt für alle Modelle 3,25 m, die Antriebsleistung beträgt 18 PS (13,4 kW) und die Batteriekapazität reicht von 1.210 Ah bis 1.650 Ah was in etwa 6 Stunden Laufzeit bei regulärer Beanspruchung übersetzt werden kann.

Im Jahr 2016 brachte Komatsu den 901XC auf den Markt, gefolgt vom 931XC im Jahr 2017. Die XC-Serie zeichnet sich durch ihren 8-Rad-Antrieb (4 Räder vorne und 4 Räder hinten) aus, verglichen mit einem 6-Rad-Standard-Harvester. Das revolutionäre Komatsu-Design verfügt außerdem über ein Fahrgestell mit Gelenk und Schwenkachse, ein neigbares Fahrerhaus und einen Kran oder die Load-Sensing-Stabilisierung von Komatsu. Der 901XC und der 931XC kombinieren die schwenkende Hinterachse mit einem Drehgestell, das an der Einzelachse montiert ist. Der 901XC ist eine 20 Tonnen schwere Maschine, die zum Ausdünnen geeignet ist und eine Zugkraft von 181 kN, eine Reichweite von 10 m (optional 11 m) und einen Dieselmotor mit 170 kW bietet. Das verbaute Fahrgestell bietet Stabilität und die acht Räder tragen dazu bei, Bodenschäden auf weichem Boden und Waldboden zu reduzieren, außerdem wird die Manövrierbarkeit in steilem Gelände verbessert. Der 931XC bietet dieselben Vorteile wie der 901XC. Darüber hinaus verfügt er über einen stärkeren Motor mit 185 kW Leistung, 186 kN Zugkraft und 10 m Reichweite. Das Gewicht des 931 XC liegt bei 21,8 Tonnen.

Die AX50-Serie bietet neue Technologien wie die fortschrittliche Clean Air-Technologie, abgewinkelte Auslasskanäle, um die heiße Motorluft vom Bediener fernzuhalten, zwei Schwimmkörper zum Schutz des Bedieners, eine hydrostatische Servolenkung oder das Komatsu KOPS Plus-System. Das Modell FG15HTU-20 ist ein 2,8 Tonnen schwerer Gabelstapler mit einem geringen Wenderadius von 1,96 m und einer maximalen Hubhöhe von 3,25 m. Der FG15HTU-20 wird von einem GCT K21-Motor mit 41,8 kW (56 PS) angetrieben. Der Kraftstofftank fasst bis zu 41,6 l und der Gabelstapler kann maximal 20 km/h fahren. Der FG18HTU-20 ist ein etwas schwereres Modell (3,04 Tonnen), hat aber die gleichen Parameter wie der FG15HTU-20.  Der FG18HTU-20 kann jedoch bis zu 1,6 Tonnen Material heben, was etwa 250 kg mehr ist als bei FG15HTU-20 (1,36 Tonnen).

Die BX50-Serie reicht von 1,8 bis 3,2 Tonnen Hubkraft. Diese Modelle werden mit zwei Reifentypen geliefert: Kissen oder Luftreifen. Die Kissenreifen bestehen aus glattem Vollgummi, der um ein Metallband angebracht ist. Sie sind billiger in der Herstellung und einfacher zu warten, erreichen jedoch nicht das gleiche Traktionsniveau wie die pneumatischen. Der FG20ST-16 und der FG25ST-16 haben eine Nennleistung von 41,8 kW (56 PS) die ein GCT-K21-Motor liefert. FG20ST-16 bietet eine Kapazität von 1,8 Tonnen, während FG25ST-16 2,27 Tonnen bietet. Beide Maschinen können bis zu 17 km / h fahren. Die anderen Modelle FG25SHT-16, FG30SHT-16 und FG32SHT-16 werden von GCT K25-Motoren mit 44,7 kW / 60 PS angetrieben. Ihre Kapazitäten betragen 2,27 Tonnen (FG25SHT-16), 2,72 Tonnen (FG30SHT-16) und 2,95 Tonnen (FG32SHT-16). Die Fahrgeschwindigkeit beträgt bei allen Modellen 17 km/h.

Die LPG-Gabelstapler der CX50-Serie verfügen über ein 3-Wege-Katalysatorsystem, einen vollgefederten Sitz, KOPS Plus, einen Luftfilter, eine vollständig hydrostatische Servolenkung und vieles mehr. Die Tragfähigkeit der Modelle FG40ZTU-10, FG40TU-10, FG45TU-10, FG50ATU-10 beträgt 3,63 Tonnen; 4,1 Tonnen; 4,54 Tonnen und 5 Tonnen in dieser speziellen Reihenfolge. Alle Maschinen werden von GCT EBT-TB45-1A-Motoren mit 69 kW (92,5 PS) angetrieben, mit Ausnahme des FG40ZTU-10, der mit 62,5 kW (83,8 PS) betrieben wird. Die maximale Gabelhöhe beträgt 3 m für alle Maschinen.

Der kleinste Bagger in diesem Bereich, der PC09-1, ist eine wirklich kompakte Maschine, aber immer noch leistungsstark. Komatsu nutzte seine 80-jährige Erfahrung in der Technologie und konstruierte ein kompaktes Modell, das nicht nur den einfachsten Aufgaben gerecht wird. Der PC09-1 bietet zwei Fahrgeschwindigkeiten (1,5 km / h und 3 km / h), ein Fahrgestell mit variabler Breite (180/225 mm), einen optionalen Arm mit Abbruchbrecher (wodurch dieses Modell zu einer 2-in-1-Maschine wird), einen niedrigen Geräuschpegel, umweltfreundliches Design, einfachen Zugang zu allen Inspektionspunkten für schnelle Wartung, robuster Gusskörper und vollständige Sichtbarkeit beim Graben. Der PC09-1 wird von einem Komatsu 2D68E-3A-Motor (6,8 kW / 9,1 PS) angetrieben. Die Maschine wiegt etwa 880 kg (bis zu 1,1 Tonnen mit Anbaugerät). Die Schaufel hat eine Kapazität von 0,016-0,025 m³ und kann bis zu 1,47 m Tiefe graben.

Die Modelle PC14R-3, PC16R-3 und PC18MR-3 sind Teil der MR-3-Serie und bieten einen kurzen Schwenkradius, wodurch sie ideal für den Einsatz in beengten Bereichen geeignet sind. Angetrieben von Komatsu 3D67E- und Komatsu 3D67E-2A-Motoren mit 11,6 kW / 15,6 PS bieten diese Modelle Qualitätsleistungen. Die Grabtiefe beträgt 2,41 Meter und die Schaufelkapazität 0,03 bis 0,06 m³. Im Jahr 2017 brachte Komatsu 4 Modelle der neuen MR-5-Serie auf den Markt, darunter PC30MR-5, PC35MR-5, PC45MR-5 und PC55MR-5. Alle 4 neuen Minis verfügen über einen engen Heckschwenkradius und Schwenkausleger, die es ermöglichen, in engen Räumen zu arbeiten, einen automatischen Verzögerer, eine erste Proportionalleitung, Leerlaufabschaltung, wählbare Arbeitsmodi (6) und neu entwickelte hydraulische elektronische Steuerungen. Ein Vorteil der MR-5-Modelle gegenüber ihren MR-3-Vorgängern (PC30MR-3, PC35MR-3, PC45MR-3 und PC55MR-3) ist der um 5% niedrigere Kraftstoffverbrauch, ohne dass Leistung oder Produktivität beeinträchtigt werden.

Die neueste Generation der Komatsu HD-Muldenkipper reicht von 36,5 bis 142 Tonnen Nutzlast. Alle Lkw sind mit leistungsstarken Komatsu-Motoren ausgestattet, die so konstruiert sind, dass sie genau mit Lkw der gleichen Marke zusammenarbeiten. Dadurch können die Lkw das Material schnell, einfach und kostengünstig transportieren. Das „kleinste“ verfügbare Modell ist der HD325-8, der eine erhöhte Motorleistung (386 kW / 518 PS) und das Komatsu Traction Control System (KTCS) kombiniert, wodurch die Produktivität noch weiter gesteigert werden kann. Selbstverständlich verfügt der HD325-8 über eine ergonomische und geräumige Kabine, die maximalen Komfort für den Fahrer bietet. Der Komatsu SAA6D140E-7-Motor ist emissionstechnisch Stufe IV-konform, da er in dieser Klasse so umweltfreundlich wie möglich ist. Die Kapazität des ausgebauten Körpers beträgt 24,0 m³ (36,5 Tonnen Nutzlast x 34,2 Leergewicht) und der LKW kann 68 km/h fahren. Komatsu HD405-8 verfügt über die gleichen Funktionen wie HD325-8 und fügt den kleinsten Wenderadius seiner Klasse (7,9 m) hinzu. Sein gehäckseltes Fassungsvermögen beträgt 27,3 m³ und die maximale Nutzlast 40 Tonnen. HD405-8 verwendet auch die neueste Version des Komatsu Wireless Monitoring Systems: Das Komtrax 5.0, Komtrax Plus. Der Komatsu HD465-8 und der HD605-8 sind stärkere und größere Maschinen als der HD325-8 und HD405-8. Beide Maschinen verfügen über einen starken Komatsu SAA6D170E-7-Motor (578 kW / 778 PS), der eine Leistung von ca. 5% mehr als bei den Vorgängermodellen (HD325-7 und HD405-7) bereitstellt. Sowohl der HD465-8 als auch der HD605-8 verfügen über eine automatische Leerlaufabschaltung des Motors, eine maximale Fahrgeschwindigkeit von 70 km/h und einen kleinen Wenderadius von 8,7 m. Sie unterscheiden sich in der Nutzlast von 55 Tonnen (HD465-8) und 63 Tonnen (HD605-8) und der Kapazität von 34,2 m³ (HD465-8) und 40 m³ (HD605-8).

Komatsu HD785-7 ist über 11 m lang und über 5 m hoch mit 91 Tonnen Nutzlast und 60 m³ gehäufter Ladekapazität. Er verfügt auch über zusätzliche Vorteile wie variable Leistungsregelung, automatisches Leerlaufeinstellsystem oder ein vollhydraulisches Bremssystem. Der Komatsu HD785-7 wird von einem Komatsu SAA12V140E-3-Motor mit einer Leistung von 895 bis 1200 kW / PS angetrieben und ermöglicht eine Fahrgeschwindigkeit von maximal 65 km/h. Komatsu´s HD1500-7 und HD1500-8 gehören zu den größten Maschinen ihrer Klasse. Die ältere HD1500-7 wurde 2008 eingeführt und wurde 2018 durch HD1500-8 ersetzt. Die HD1500-7-Spezifikationen lauten wie folgt: Nutzlastkapazität von 144 Tonnen (250 Tonnen Gewicht), Karosseriekapazität 78 m³, Tier 2 Komatsu SDA16V159E-2 Motor mit 1119 kW (1500 PS), maximale Fahrgeschwindigkeit von 58 km/h. Ders HD1500-8 ist ein überarbeitetes Modell, das auf dem HD1500-7 basiert. Es bietet eine Nutzlast von 142 Tonnen, eine Kapazität von 78 m³ und einen Tier 2 Komatsu SDA16V159-3-Motor mit einer Nennleistung von 1175 kW (1576 PS), einen Wenderadius von 11,2 m und einer Fahrgeschwindigkeit von 56,5 km/h. Die gesamte Maschine ist fast 13 m lang und über 6 m hoch.

Der Buchstabe „E“ bleibt bei elektrisch angetriebenen LKWs als Suffix erhalten. Alle werden von der Peoria Manufacturing Operation von Komatsu America Corp. in Peoria, Illinois, USA, hergestellt. Komatsu bietet derzeit 8 Modelle mit Elektroantrieb an: 730E-8 (182 Tonnen Nutzlast, 77 m³ Körperkapazität, 1492 kW Motor), 830E-1AC (222 Tonnen Nutzlast, 147 m³ Körperkapazität, 1865 kW Motor), 860E-1K ( 255 Tonnen Nutzlast, 169 m³ gehäufte Karosseriekapazität, 2014 kW-Motor, 930E-4 (292 Tonnen Nutzlast, 211 m³ gehäufte Karosseriekapazität, 2014 kW-Motor), 930E-4SE (290 Tonnen Nutzlast, 211 m³ gehäufte Karosseriekapazität, 2611 kW) Motor), 960E-2 (327 Tonnen Nutzlast, 214 m³ gehäufte Karosseriekapazität, 2610 kW-Motor), 960E-2K (327 Tonnen Nutzlast, 214 m³ gehäufte Karosseriekapazität, 2610 kW Motor) und 980E-4 (370 Tonnen Nutzlast, 250) m³ gehäufte Karosseriekapazität (2610 kW Motor). Daher ist Komatsu´s 980E-4 derzeit der größte Komatsu-Muldenkipper und zählt zu den Top 10 der Welt.

Diese Mobilbagger wurden von Komatsu als Kompromiss zwischen großen Erdbewegungsmaschinen und kompakten Minibaggern entwickelt. Sie kombinieren die Kompaktheit und Beweglichkeit mit größerer Kraft. Komatsu´s PW98MR-8 und PW98MR-10 sind kleinere Midibagger mit Schaufelvolumen zwischen 0,07 m³ und 0,28 m³. Die Grabtiefe beträgt 4,3 m und das Betriebsgewicht rund 10 Tonnen. Sowohl der PW98MR-8 als auch der PW98MR-10 sind mit Komatsu-Motoren mit Stufe IIIA (50,7 kW (68 PS)) bzw. Stufe IIIB ready ausgestattet. Der Komatsu PW98MR-8 und PW98MR-10 verfügen über einen Allradantrieb und eine Allradlenkung, wodurch sie sich für eine Vielzahl von Anwendungen in den Bereichen Bauwesen, Nutz- und Landschaftsbau eignen. Die anderen beiden Modelle, PW118MR-8 und PW118MR-11, teilen sich die gleichen Spezifikationen wie Motorleistung (72 kW / 97 PS), Schaufelvolumen (0,4 m³), Grabtiefe (4,33 m) und Betriebsgewicht ( 13-14 Tonnen), aber sie unterscheiden sich auch. Der PW118MR-11 ist eine verbesserte Version des PW118MR-8, da er eine um 13% erhöhte Stabilität und eine höhere Hubkapazität bietet. Darüber hinaus verfügt der PW118MR-8 über einen EU-Motor der Stufe IV, wodurch der Kraftstoffverbrauch gegenüber dem PW118MR-8 (EU-Stufe IIIA) um 6% gesenkt wird. Trotzdem eignen sich beide Maschinen für Aushubarbeiten in engen Räumen, auf Straßenbaustellen oder im Abwasserkanalbau.

Diese Serie umfasst die kleinsten (kompakten) Komatsu-Radlader vom ältesten WA60 (1997) bis zum neuesten WA100M-8 (2018). Der WA60 ist eine veraltete Maschine mit 0,7 m³ Schaufelkapazität und einem Gewicht von 4,57 Tonnen, angetrieben von einem Perkins 504-2 T-Motor mit 36 ​​kW (48,3 PS). Diese Modellbasis wurde für folgende innovative Modelle verwendet: WA65-3 (1998), WA65PT-3 (2000), WA65-5 (2004), WA65-6 (2008). In ähnlicher Weise wurde die Basis von WA70 einige Male verwendet, um in fortgeschrittene Modelle wie WA70-5, WA70-6 und WA70-7 umgewandelt zu werden. Alle drei Modelle bieten eine Schaufelkapazität von 0,85 m³, eine Fahrgeschwindigkeit von 20 km/h, eine Kipplast von 2,68 Tonnen, eine ROPS / FOPS-Kabine und eine Hubkraft von 41 kN. Sie unterscheiden sich jedoch in verwendeten Technologien und Motoren. Der WA70-7 ist der technisch fortschrittlichste der drei Modelle. Er ist mit einem Dieselmotor von Komatsu 4D95LWE5 - Stufe IIIA mit 37 kW (49,6 PS) und der neuesten Version des KOMTRAX™ (Komatsu Tracking System) ausgestattet.

Der WA80M-7 ist auch eines der neuesten Modelle mit EU-Stufe IIIB-Komatsu SAA4D95LWE-6-Dieselmotor mit 52 kW (69,7 PS), der neuesten Version von KOMTRAX™, einer Kipplast von 3,07 Tonnen und 0,8- Schaufelkapazitäten von 1,25 m³. Im Vergleich zum Vorgängermodell WA80M-6 spart der Motor bis zu 10% Kraftstoff. Der Komatsu WA100M-8 verfügt über ein brandneues, ergonomisches Design, die Maschine basiert jedoch auf der Basis des Vorgängermodells WA100M-7. Der WA100M-8 hat ein Betriebsgewicht von 7 Tonnen. Es ist mit einem EU-Stufe-IV-Komatsu SAA4D94LE-3-Motor mit 70 kW (94 PS) ausgestattet. Darüber hinaus verfügt er über einen integrierten Dieselpartikelfilter (DPF) und ein System zur selektiven katalytischen Reduktion (SCR). Dadurch werden die NOx-Emissionen um 80% reduziert. Die maximale Fahrgeschwindigkeit beträgt 40 km/h. Der WA100M-8 eignet sich daher besonders für landwirtschaftliche Arbeiten, auf Baustellen oder in der Recyclingindustrie.

Die neueste Komatsu Mid-Size-Serie (2016-2018) reicht von 12 Tonnen bis 56 Tonnen Betriebsgewicht. Diese Maschinen bieten eine Mischung aus Leistung, kompakten Abmessungen und Produktivität bei niedrigem Kraftstoffverbrauch und hoher Zugkraft. Die Maschinen sind entweder mit einem hydrostatischen Antrieb oder mit Powershift ausgestattet. Die kleinste mittelgroße Maschine der WA-8-Serie ist der WA200-8 mit automatischer Traktionskontrolle, einer Kipplast von 8,5 Tonnen, einer Standardschaufel von 1,9 m³ und einer Leistung von 95,2 kW (128 PS). Komatsu SAA4D107E- 3 Stufe IV-Motor, der Allrounder für eine Vielzahl von Vor-Ort-Einsätzen wie Graben, Aushubarbeiten, Erdarbeiten und Be- und Entladen von Material. Der WA270-8 ist ein ähnlicher Alleskönner wie der WA200-8 und bietet eine 360 ​​° -Sicht aus der Kabine, eine hydraulische Schnellkupplung für einen einfachen und schnellen Wechsel der Anbaugeräte sowie 10,3 Tonnen Kipplast, 2,1 m³ Schaufelvolumen und 115 kW (153 PS) Motorleistung. Andere Maschinen, wie der WA320-8, WA380-8, WA470-8 und der WA500-8, sind größere Maschinen, die von 15 bis 35 Tonnen Betriebsgewicht reichen. Ihre Schaufelkapazitäten unterscheiden sich im Einsatz der Anbaugeräte und reichen daher von 2,7 m³ bis 6,3 m³ und die Kipplasten reichen von 11,5 Tonnen bis 27,3 Tonnen. Der WA600-8 ist mit 56 Tonnen das größte Modell dieser Mittelklasse. Dieses Modell basiert auf dem WA600-6, verbraucht jedoch bis zu 13% weniger Kraftstoff als sein Vorgänger. Darüber hinaus verfügt er über ein automatisches Grabungssystem und Hochleistungsschaufeln von 6,4 m³ bis 7,8 m³, eine Kipplast von 36,1 Tonnen und eine Bruchkraft von 387 kN. Der WA600-8 wird von einem Komatsu SAA6D170E-7-Dieselmotor mit 396 kW (530 PS) angetrieben.

Diese Serie umfasst die größten und produktivsten Radlader von Komatsu. Sie eignen sich gut für den Einsatz in rauen Umgebungen wie Minen und Steinbrüchen. Sie bieten die beste Stabilität und Produktivität im gesamten Radladerprogramm von Komatsu. Der WA800-3 ist ein 105 Tonnen schwerer Lader mit 61,1 Tonnen Kipplast und standardmäßig 11 m³ Schaufelvolumen. Der WA800-3 wird von einem Komatsu SAA12V140E-3-Dieselmotor der EU-Stufe II mit 636 kW (853 PS) angetrieben und hat eine Ausbruchskraft von 676,7 kN. Der WA900-3 ist eine ähnliche Maschine mit einer Ausbrechkraft von 666 kN, einer Standardschaufelkapazität von 13 m³, einer Kipplast von 65,7 Tonnen und einem Gewicht von 107 Tonnen. Der WA900-3 ist mit einem EU-Stufe II-Komatsu SAA12V140E-3-Dieselmotor mit 672 kW (901 PS) ausgestattet. Der größte Komatsu-Radlader heißt in diesem Moment WA1200-6. Er ist mit einer 20 m³-Schaufel ausgestattet, die einen 140-Tonnen-Lastwagen in nur 4 Durchgängen oder einen 180-Tonnen-Lastwagen in 5 Durchgängen beladen kann (es können bis zu 320-Tonnen-Lastwagen erreicht und beladen werden) . Hohe Ausbruchskräfte von 1.275 kN und Zugkräfte von 992 kN ermöglichen es dem WA1200-6, unter den härtesten Bedingungen heutiger Minen zu arbeiten. Die Maschine bietet auch eine hohe Kipplast von 121,9 Tonnen und erreicht so eine interessante Stabilität. Die 7 Meter hohe, 18,3 Meter lange und 5,8 Meter breite Maschine wird von einem Komatsu SSDA16V160E-2-Dieselmotor der Stufe II (EU Stufe II) mit einer Leistung von 1.411 kW (1892 PS) und erreicxht eine Fahrgeschwindigkeit von 18,7 km/h.


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